#jetztmalehrlich

05 Oktober


"fake it til you make it"
dieser Satz ist mir ziemlich stark im Kopf geblieben seit meiner Recherche nach Meinungen über's Bloggen - von Bloggern. Das Thema beschäftigt mich seit einiger und relativ langer Zeit, so richtig bewusst aber, wurde mir alles als ich ein Projekt an meiner Hochschule wählte, in dem ich genau dieses Thema ansprach. Ich habe viel mit meiner Blogger-Partnerin mintteacookie diskutiert und schnell stellten wir fest, dass irgendwie nichts so ist, wie es scheint. Und genau das wollen wir einfach mal loswerden.

Nichts ist so, wie es scheint - Es geht mir hauptsächlich um die Welt, oder besser gesagt, um die Scheinwelt in der man als Blogger und als Leser lebt. Angefangen bei den Blogposts, die möglichst perfekt werden sollen und aufgehört bei Instagram. 

wie es um den geliebten Blog aussieht
Der Blog selber muss nicht nur gut und ästhetisch, sondern auch texttechnisch sehr überzeugend sein, doch schnell fällt auf, dass sich die "guten" Blogs alle ähneln. Ein Schema entstand, an dem sich viele Blogger versuchen verzweifelt anzupassen, was wiederum einen Konkurrenzkampf nicht ausschließt und besonders dadurch steht man als Blogger besonders unter Druck.
Ich möchte schnell, regelmäßig und qualitative Blogbeiträge posten, aber #seienwirmalehrlich: woher finde ich die Zeit, wenn ich den Haushalt, den Job, das Studium und gleichzeitig noch Freizeitaktivitäten, wie den Sport unter einen Hut bekommen möchte, noch beinahe jeden Tag etwas zu schreiben, geschweige denn überhaupt so viele Themen für jeden Post. Natürlich ist es bewundernswert, wie viele Blogger genau dies hinkriegen und sie haben alle meinen vollen Respekt, ich aber, kann leider nicht mithalten und diesem Druck nicht immer standhalten und so erreichten mich hin und wieder mal Tiefpunkte, als ich sah, dass meine Aufrufer-Anzahl stetig sank. 

aktuelles auf Instagram?
Auch Instagram bewirkt im Prinzip das selbe: Priorität ist, wie bei vielen wieder auch, eine vernünftige und vor allem große Anzahl an Followern zu erreichen und das nicht nur, um seinen eigenen Blog als beispielsweise Blogger zu promoten, sondern auch, um mit vielen Menschen sein Leben quasi zu teilen. Aber auch das zwängt einige in eine Krise, denn hier besteht nicht nur Gefahr in eine totale Smartphone-Sucht zu verfallen, sondern auch, wie im Bloggen selbst, unter Druck zu stehen, weil man sich gebunden fühlt, jeden Tag mindestens ein Bild zu posten und ich sage das, weil ich behaupte zu wissen, worum es geht, weil ich es selbst sehe und selbst fühle, weil ich hin und wieder darunter "leide", aber auch weil ich es nicht lassen kann und vermutlich in naher Zukunft werde. 

Was mir aber wirklich wichtig ist, ist dass ich genau diese Worte einfach mal loswerde, ohne groß und ausführlich zu erklären, denn jeder für sich kennt diese Bedeutung der sozialen Netze und jeder von uns weiß, wie echt sein Profil auf Instagram und wie alt das Bild vom aktuellen Mittagessen oder Selfie ist. Ich gebe zu, nicht immer aktuelles zu posten, aber das liegt größtenteils doch daran, dass ich nicht die Zeit finde, während meines Essens noch das Bild zu bearbeiten, es zu formatieren, mit einem passenden Text zu verzieren, mich an diesem Ort zu verlinken und zusätzlich an die gefühlten 100 Hashtags zu denken. Und das ist die Wahrheit, das ist genau das, worum es geht und so fake vieles sein mag, wenn ich auch nur ein wenig darüber nachdenke, erübrigt sich die Frage, ob einige Benutzer von Instagram, Blogspot, Bloglovin & Co. ihre Follower kaufen oder nicht.
Ich weiß eines: selbst wenn das ein oder andere Bild nicht geradezu das aktuellste ist, bin ich dennoch echt und ehrlich und genau so ist meine Aufrufe-Anzahl, nämlich nicht übertrieben hoch. Auf diesem Blog könnt ihr in jedem Fall mit 100%iger Ehrlichkeit rechnen.. und ob ich das ewig machen werde, mich in diesem Schema lange aufhalten werde oder es irgendwann sein lasse, bleibt im Endeffekt mir überlassen. Dabei denke ich nur ein eins: Mach das, was dich glücklich macht!

Ich hoffe meine ehrliche Meinung war nicht allzu abwertend gegenüber mancher Blogger, doch mir war es wichtig, ein Mal klar Schiff zu machen, weil mich das schon lange beschäftigt. Auch meiner Bloggerpartnerin geht es ähnlich, so seht ihren Beitrag zu diesem Thema als eine Art Part 2. Wir hoffen, dass wir den einen oder anderen damit erreichen konnten und dass unsere Ehrlichkeit geschätzt wird - denn wir schätzen es sehr. 

xxx






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#jetztmalehrlich


"fake it til you make it"
dieser Satz ist mir ziemlich stark im Kopf geblieben seit meiner Recherche nach Meinungen über's Bloggen - von Bloggern. Das Thema beschäftigt mich seit einiger und relativ langer Zeit, so richtig bewusst aber, wurde mir alles als ich ein Projekt an meiner Hochschule wählte, in dem ich genau dieses Thema ansprach. Ich habe viel mit meiner Blogger-Partnerin mintteacookie diskutiert und schnell stellten wir fest, dass irgendwie nichts so ist, wie es scheint. Und genau das wollen wir einfach mal loswerden.

Nichts ist so, wie es scheint - Es geht mir hauptsächlich um die Welt, oder besser gesagt, um die Scheinwelt in der man als Blogger und als Leser lebt. Angefangen bei den Blogposts, die möglichst perfekt werden sollen und aufgehört bei Instagram. 

wie es um den geliebten Blog aussieht
Der Blog selber muss nicht nur gut und ästhetisch, sondern auch texttechnisch sehr überzeugend sein, doch schnell fällt auf, dass sich die "guten" Blogs alle ähneln. Ein Schema entstand, an dem sich viele Blogger versuchen verzweifelt anzupassen, was wiederum einen Konkurrenzkampf nicht ausschließt und besonders dadurch steht man als Blogger besonders unter Druck.
Ich möchte schnell, regelmäßig und qualitative Blogbeiträge posten, aber #seienwirmalehrlich: woher finde ich die Zeit, wenn ich den Haushalt, den Job, das Studium und gleichzeitig noch Freizeitaktivitäten, wie den Sport unter einen Hut bekommen möchte, noch beinahe jeden Tag etwas zu schreiben, geschweige denn überhaupt so viele Themen für jeden Post. Natürlich ist es bewundernswert, wie viele Blogger genau dies hinkriegen und sie haben alle meinen vollen Respekt, ich aber, kann leider nicht mithalten und diesem Druck nicht immer standhalten und so erreichten mich hin und wieder mal Tiefpunkte, als ich sah, dass meine Aufrufer-Anzahl stetig sank. 

aktuelles auf Instagram?
Auch Instagram bewirkt im Prinzip das selbe: Priorität ist, wie bei vielen wieder auch, eine vernünftige und vor allem große Anzahl an Followern zu erreichen und das nicht nur, um seinen eigenen Blog als beispielsweise Blogger zu promoten, sondern auch, um mit vielen Menschen sein Leben quasi zu teilen. Aber auch das zwängt einige in eine Krise, denn hier besteht nicht nur Gefahr in eine totale Smartphone-Sucht zu verfallen, sondern auch, wie im Bloggen selbst, unter Druck zu stehen, weil man sich gebunden fühlt, jeden Tag mindestens ein Bild zu posten und ich sage das, weil ich behaupte zu wissen, worum es geht, weil ich es selbst sehe und selbst fühle, weil ich hin und wieder darunter "leide", aber auch weil ich es nicht lassen kann und vermutlich in naher Zukunft werde. 

Was mir aber wirklich wichtig ist, ist dass ich genau diese Worte einfach mal loswerde, ohne groß und ausführlich zu erklären, denn jeder für sich kennt diese Bedeutung der sozialen Netze und jeder von uns weiß, wie echt sein Profil auf Instagram und wie alt das Bild vom aktuellen Mittagessen oder Selfie ist. Ich gebe zu, nicht immer aktuelles zu posten, aber das liegt größtenteils doch daran, dass ich nicht die Zeit finde, während meines Essens noch das Bild zu bearbeiten, es zu formatieren, mit einem passenden Text zu verzieren, mich an diesem Ort zu verlinken und zusätzlich an die gefühlten 100 Hashtags zu denken. Und das ist die Wahrheit, das ist genau das, worum es geht und so fake vieles sein mag, wenn ich auch nur ein wenig darüber nachdenke, erübrigt sich die Frage, ob einige Benutzer von Instagram, Blogspot, Bloglovin & Co. ihre Follower kaufen oder nicht.
Ich weiß eines: selbst wenn das ein oder andere Bild nicht geradezu das aktuellste ist, bin ich dennoch echt und ehrlich und genau so ist meine Aufrufe-Anzahl, nämlich nicht übertrieben hoch. Auf diesem Blog könnt ihr in jedem Fall mit 100%iger Ehrlichkeit rechnen.. und ob ich das ewig machen werde, mich in diesem Schema lange aufhalten werde oder es irgendwann sein lasse, bleibt im Endeffekt mir überlassen. Dabei denke ich nur ein eins: Mach das, was dich glücklich macht!

Ich hoffe meine ehrliche Meinung war nicht allzu abwertend gegenüber mancher Blogger, doch mir war es wichtig, ein Mal klar Schiff zu machen, weil mich das schon lange beschäftigt. Auch meiner Bloggerpartnerin geht es ähnlich, so seht ihren Beitrag zu diesem Thema als eine Art Part 2. Wir hoffen, dass wir den einen oder anderen damit erreichen konnten und dass unsere Ehrlichkeit geschätzt wird - denn wir schätzen es sehr. 

xxx






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